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Marlboro: Maybe not

Hängt überall in Mainz: Entscheide dich und rauche endlich! Wobei dieses Motiv noch das subtilste ist. (Bushaltestelle Hebbelstraße, Mainz-Lerchenberg)

Zigaretten sind ungesund, stinken und machen cool – so viel wissen wir. Und weil diese Kombination trotz aller Warnungen immer noch dazu führt, dass Menschen mit dem Rauchen anfangen, ist Zigarettenwerbung in Kinos, Fernsehen und Zeitschriften bereits verboten. Aber eine letzte Festung hat die Zigarettenwerbung: Plakate. Und so werden wir v.a. an Bushaltestellen immer noch zugepflastert von Marlboro, Lucky Strikes und Co.

Aktuell extrem pervers: Die Kampagne “Don’t be a Maybe!“ von Marlboro. Die Message ist einfach und richtet sich scheinbar an alle Menschen, die noch zögern, mit dem Rauchen anzufangen. Vom Plakat prangt uns in riesigen Lettern entgegen:

Don’t be a Maybe
- be Marlboro!

Zu deutsch: Sei kein vielleicht, sei Marlboro! Das ist ein unverblümter Aufruf zum Rauchen, dass es kaum dreister geht. Natürlich steht unten drunter der obligatorische Hinweis, dass Rauchen “eventuell unter Umständen möglicherweise” tödlich sein könnte. In Schriftgröße -2.

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Wenn die GEZ dreimal klingelt

Ich bin ein freundlicher, rechtschaffender Student. Obwohl ich nur 400€ im Monat verdienen darf, zahle ich fleißig meine GEZ-Gebühren, seit ich von daheim ausgezogen bin.

Meiner Meinung nach ist die GEZ eine grenzlegale Institution. Sie nötigt jeden Bürger intime Daten herauszugeben und in den meisten Fällen Geld abzudrücken, egal ob man nun die Angebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nutzt oder nicht.

Natürlich ist auch mir klar, dass sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk finanzieren muss. Das tut er auch schon von ganz alleine. Auf SWR3 laufen im Radio alle halbe Stunde Werbespots und auch im Vorabendprogramm oder bei Sportübertragungen stehen ARD und ZDF den Privaten in nichts nach. Allein das ist eine Farce an sich! Für gebührenfinanziertes Fernsehen (und die öffentlich-rechtlichen Sender sind für mich Pay-TV) müsste ein Werbeverbot gelten, Ende aus.

Und vor allem weniger Müll auf unsere Kosten produzieren! Abgesehen von dem beträchtlichen Mitarbeiterstab, den ARD, ZDF und angeschlossene Rundfunkhäuser so beschäftigen (grundsätzlich löblich, der Arbeitsmarkt dankt) wird es mir nie begreiflich sein, warum wirklich jeden Vorabend mehrere Dutzend Soaps laufen müssen. Oder warum beispielsweise jedes der dritten Programme seine eigene Sportschau hat.

Man kann viel am Programm der öffentlich-rechtlichen Sender herummäkeln – es gibt aber wirklich gute Gründe für den gebührenfinanzierten Rundfunk. DASDING zum Beispiel, oder Wissen macht Ah! und ähnliche Formate. Oder weitgehend unabhängige Nachrichten.

Zugeben muss ich aber, dass meine Kommunikation mit der GEZ daher etwas gestört ist – und das von meiner Seite aus, und zwar absichtlich. Ich provoziere, schikaniere und nerve die GEZ seit jeher, indem ich grundsätzlich keine Formulare ausfülle, nie eine Briefmarke draufklebe und schon gar nicht erst Fristen einhalte.

Beispiele gefällig? Den Rest des Eintrags lesen. »

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Vera wühlt im Dreck

Links: Aloe Vera, gut! - Rechts: Vera Int-Veen, schlecht.

Vera Int-Veen war bisher die lesbische Version einer Kreuzung von Tine Wittler und Inka Bause. Also bunten Ikea-Sperrmüll in möglichst bunt bemalte Wohnungen reinstellen und die (weniger bunten) Bewohner mit peinlichen Artverwandten verkuppeln.

 

Aus Versagern wurden glückliche Versager.

Da vermutlich aber bald das RTL-Verwertungslager Dschungelcamp winkt, bereitet sich Vera schon mal moralisch darauf vor und wühlt schon mal in Dreck, Fäkalien und allerlei Insekten. Wen etwas moppeligere Frauen um die 40, die in Müll und Scheiße wühlen, leicht geil machen, kann sich für die neue Sendung “Mietprellern auf der Spur” schon mal frei machen – vier Folgen ab Montag, 20.06.2011 auf RTL.

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Na los, nimm mich endlich!

Bild: Wikipedia

Die “Sängerin” Rihanna ist schon ein lustiges Ding. Vor ein paar Wochen noch ordentlich vom Ex-Freund eins auf die Nuss gehauen bekommen bringt sie jetzt die Single “S&M” raus, in dem es (übersetzt) heißt: “Jetzt ist der Schmerz mein Vergnügen” und “Peitschen und Ketten erregen mich”.

Aber eigentlich nicht erstaunlich, denn fast jeder Song, den die Dame aktuell herausbringt – und das sind einige! – handelt von knattern, bumsen oder auch mal vom Poppen. Und auch das ist nicht weiter erstaunlich: Rihanna kann nicht singen und muss also mit anderen Dingen punkten. Wer immernoch glaubt, dass Rihanna singen kann, schaue sich diesen Auftritt beim Echo 2010 an. Da waren die Background-Vocals aber besser als Rihanna selbst.

Schauen wir uns die letzten Singles doch mal im Detail an.
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Lasst uns basteln

Diese drei Dinge reichen für einen Welthit: Alte Hits, ein Keyboard und ein asozialer Rapper (hier: 50 Cent)

Wolltet Ihr schon immer mal reich und berühmt werden? Chicks abschleppen bis der Schwengel glüht?

Wunderbar, hier zeigen wir euch wie das geht.

Es ist wirklich einfach, denn wir machen “Musik”. Ja, ich weiß, du bist unmusikalisch und so weiter, aber wir machen ja auch keine Musik, sondern wir machen “Musik”. Genauer gesagt, Pop-Songs. Und dazu muss man wirklich nicht talentiert sein.

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Medialer Dschungel-Dualismus

Die zwei Dinge, die das Dschungelcamp von anderem Trash-TV unterscheiden.

Wer kennt es nicht, das “Dschungelcamp”: RTL steckt 11 Kandidaten, die mal mehr oder weniger prominent waren, in den australischen Dschungel, stellt ein paar Kameras auf und guckt, was passiert. Das nennt sich dann “Ich bin ein Star – holt mich hier raus!”, zieht unfassbar gute Einschaltquoten und macht erstaunlicherweise auch beim Zuschauen Spaß.

Sicherlich liegt viel auch an dem selbstironischen und sarkastischen Ton der Sendung durch die Moderatoren Dirk Bach und Sonja Zietlow. Die zynischen Kommentare des lebenden Fleischballs und der bösen Blondine unterscheiden die Sendung von Formaten wie “Deutschland sucht den Superstar”, “Big Brother”, etc. und geben die Würze, die anderen Formaten fehlt.

Die Begeisterung für die Sendung kann ich verstehen und nachvollziehen. Auch mafioso und ich schauen (wenn möglich) jede Folge und freuen uns, wenn Sarah Knappik mal wieder durch Kroko-Scheiße robben muss. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Rette das ZDF!

Ich weiß, schon wieder mal ein Post zum Thema Fernsehen. Aber es muss sein, denn das ZDF hat mich gestern positiv überrascht! Und das ist man vom öffentlich-schwächlichen Anstalten ja gar nicht mehr gewohnt. Den Rest des Eintrags lesen. »

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“Tatort Internet” oder: “Hysterie!”

Unfassbar, was man da geboten bekommt! (Bild: RTL2.de)

Der Fernsehsender RTL II hat zwischenzeitlich festgestellt, dass man Formate wie Frauentausch, Reportagen wie “Grenzenlos Geil – Deutschlands Sexsüchtige packen aus” oder Infomercials nur sehr schlecht als qualitativ hochwertig verkaufen kann. Diese Erkenntnis hat – wenn auch ein paar Jahre zu spät – zu einer Entlassung im Programmbereich geführt, kombiniert mit der vollmundigen Ankündigung, ab sofort mehr Fokus auf die Symbiose von Informationen und Unterhaltung zu legen.

Erster Versuch: “Tatort Internet – Schützt endlich unsere Kinder”

Der Untertitel deutet es schon hysterisch schreiend an: Eine Sendung, die uns zeigt, dass das Internet der schlimmste Ort auf Erden ist. Hinter faktisch jedem Link verbirgt sich ein übler Kinderschänder, jeder Chatpartner ist gefährlich. In der Tat scheint es, wenn man sich eine Episode von “Tatort Internet” anschaut, dass das Internet nur und ausschließlich aus geilen Männern besteht, die kleine Mädchen und Jungen vergewaltigen wollen. Diese verzerrte Darstellung ist nicht das einzige Problem, das diese Sendung hat. Den Rest des Eintrags lesen. »

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