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Heilige Scheiße!

An dieser Stelle wäre eigentlich das Musikvideo zum Song. Dank GEMA verzichte ich dann wohl drauf...

Gerade hat der verbitterte, alte Papst wieder neue Kardinäle ernannt, von denen einige der Dinosaurier noch die Enstehung des Universums als Zeitzeugen mitbekommen haben könnten. Die katholische Kirche will sich verjüngen – aber bitte nicht, wenn darunter die Diskriminierung und Menschenverachtung leiden würde.

Es gibt kaum einen Song, den ich dem Papst lieber einmal vorträllern würde, als “Fuck You” von Lily Allen:

So you say
It’s not okay to be gay
Well, I think you’re just evil
You’re just some racist who can’t tie my laces
Your point of view is medieval

Wer mich privat kennt, weiß auch, dass ich gerne über die mangelnde Säkularisierung (Trennung von Staat und Kirche) lamentiere. Die Kirchen haben in fast jedem Element dieses Staatssystem die Finger drin, und das meistens ohne Fachwissen und Berechtigung. Sei es die Tatsache, dass der Staat für das Unternehmen “Kirche” die Steuern eintreibt oder dass Vertreter der Kirche bei der Diskussion um Atomstrom mitreden dürfen.

Ein interessantes Urteil ist nun im Bezug auf Meinungsfreiheit vs. Kirche gefallen. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Marlboro: Maybe not

Hängt überall in Mainz: Entscheide dich und rauche endlich! Wobei dieses Motiv noch das subtilste ist. (Bushaltestelle Hebbelstraße, Mainz-Lerchenberg)

Zigaretten sind ungesund, stinken und machen cool – so viel wissen wir. Und weil diese Kombination trotz aller Warnungen immer noch dazu führt, dass Menschen mit dem Rauchen anfangen, ist Zigarettenwerbung in Kinos, Fernsehen und Zeitschriften bereits verboten. Aber eine letzte Festung hat die Zigarettenwerbung: Plakate. Und so werden wir v.a. an Bushaltestellen immer noch zugepflastert von Marlboro, Lucky Strikes und Co.

Aktuell extrem pervers: Die Kampagne “Don’t be a Maybe!“ von Marlboro. Die Message ist einfach und richtet sich scheinbar an alle Menschen, die noch zögern, mit dem Rauchen anzufangen. Vom Plakat prangt uns in riesigen Lettern entgegen:

Don’t be a Maybe
- be Marlboro!

Zu deutsch: Sei kein vielleicht, sei Marlboro! Das ist ein unverblümter Aufruf zum Rauchen, dass es kaum dreister geht. Natürlich steht unten drunter der obligatorische Hinweis, dass Rauchen “eventuell unter Umständen möglicherweise” tödlich sein könnte. In Schriftgröße -2.

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Wenn Wulff und Friede telefonieren…

Anti-Wulff-Demo vor Bellevue: Die Aussage kann man nur unterschreiben. (Bild © Focus.de)

Aktuell ist ja Traumwinter in Deutschland: Finanzkrise, die FDP auf Selbstzerstörungskurs, vom Staat “aus Versehen” finanzierter Naziterror… es wird nicht langweilig! Um so besser, dass jetzt auch noch unser Bundespräsident jeden Tag tiefer ins Klo greift, während Angela Merkel daneben steht und pfeifend zuguckt.

Der Bundespräsident ist eher ein nominelles Amt. Wirkliche “Macht” bietet es aus den ersten Blick nicht, dafür ist es aber das höchste Amt im Staat – mit Veto-Funktion für Gesetze. Wenn der Bundespräsi also schon keine eigenen Gesetze einbringen kann, fällt ihm aber doch eine wichtige Kontrollfunktion zu. Und gerade deswegen basiert das Amt sehr auf Vertrauen und Würde: Er ist praktisch der “moralische TÜV” für Gesetze. Um so peinlicher, was Wulff aktuell anstellt.

Dabei hat es im Juni 2010 so gut angefangen!

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Das Grauen aus der Kaffeemaschine

Zu Weihnachten hat der Stimpy was ganz tolles bekommen: Eine “Caffissimo“-Maschine von “Cheap-eau“. Diese wunderbare Kaffeemaschine funktioniert mit kleinen Dosen bzw. Kapseln. Der Vorteil liegt auf der Hand: Luftdicht versiegelt bis zur Zubereitung und kein ekelhafter Kaffeefilter, der tropft und stinkt. Kapsel rein, Knopf drücken, Kapsel in den Müll. Gute Sache!

Jetzt sind die Kapseln von Tchibo aber wirklich, wirklich ziemlich teuer, auch wenn laut Albert (unserem inoffiziellen Kaffee-Experten) der Kaffee “awesome!!!” ist. Daher sucht man automatisch nach Alternativen.

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Frohes neues Jahr!

Hurra! Wir haben es mal wieder geschafft, Silvester trotz Vollrausch nicht im Krankenhaus zu landen!

Für manche selbstverständlich, für andere eine Wahnsinnsleistung…

 

Jedenfalls hoffen wir von der stimpyworld, dass ihr ein erfolgreiches Jahr 2011 hattet und noch ein erfolgreicheres Jahr 2012 haben werdet!

Und auf dass Eure guten Vorsätze für das Jahr länger andauern als die ersten beiden Januarwochen :)

Unsere Vorsätze beinhalten definitiv, mehr Artikel in diesen Blog zu schreiben, also schaut öfter mal vorbei…

 

Frohes Neues wünschen

Stinky & arbeitsloso

…quatsch, verkehrt…

Stümper & matroso

Ah, jetzt hab ich’s:

Stimpy und mafioso! ;)

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Wenn die GEZ dreimal klingelt

Ich bin ein freundlicher, rechtschaffender Student. Obwohl ich nur 400€ im Monat verdienen darf, zahle ich fleißig meine GEZ-Gebühren, seit ich von daheim ausgezogen bin.

Meiner Meinung nach ist die GEZ eine grenzlegale Institution. Sie nötigt jeden Bürger intime Daten herauszugeben und in den meisten Fällen Geld abzudrücken, egal ob man nun die Angebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nutzt oder nicht.

Natürlich ist auch mir klar, dass sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk finanzieren muss. Das tut er auch schon von ganz alleine. Auf SWR3 laufen im Radio alle halbe Stunde Werbespots und auch im Vorabendprogramm oder bei Sportübertragungen stehen ARD und ZDF den Privaten in nichts nach. Allein das ist eine Farce an sich! Für gebührenfinanziertes Fernsehen (und die öffentlich-rechtlichen Sender sind für mich Pay-TV) müsste ein Werbeverbot gelten, Ende aus.

Und vor allem weniger Müll auf unsere Kosten produzieren! Abgesehen von dem beträchtlichen Mitarbeiterstab, den ARD, ZDF und angeschlossene Rundfunkhäuser so beschäftigen (grundsätzlich löblich, der Arbeitsmarkt dankt) wird es mir nie begreiflich sein, warum wirklich jeden Vorabend mehrere Dutzend Soaps laufen müssen. Oder warum beispielsweise jedes der dritten Programme seine eigene Sportschau hat.

Man kann viel am Programm der öffentlich-rechtlichen Sender herummäkeln – es gibt aber wirklich gute Gründe für den gebührenfinanzierten Rundfunk. DASDING zum Beispiel, oder Wissen macht Ah! und ähnliche Formate. Oder weitgehend unabhängige Nachrichten.

Zugeben muss ich aber, dass meine Kommunikation mit der GEZ daher etwas gestört ist – und das von meiner Seite aus, und zwar absichtlich. Ich provoziere, schikaniere und nerve die GEZ seit jeher, indem ich grundsätzlich keine Formulare ausfülle, nie eine Briefmarke draufklebe und schon gar nicht erst Fristen einhalte.

Beispiele gefällig? Den Rest des Eintrags lesen. »

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Lauter Sound und bunte Lichter

schon schön

(Titel: “Disco” von Jan Delay)

Es ist Abend an einem normalen Tag in Mainz. Die Semesterferien haben begonnen, die letzten Hausarbeiten wurden geschrieben. Man will feiern, man will abschalten, man will Leute kennenlernen. Kurz: Man will raus und was erleben.

Das ist in Mainz aber wirklich nicht so leicht, obwohl Mainz eine Studentenstadt ist. 

Mafioso und ich haben uns mal die Mühe gemacht (es war so schrecklich! :D ) und alle Clubs/Discotheken/etc. in Mainz abgecheckt.

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Es geht auch ohne…

DivX - muss das sein?

Ja, ich könnte darauf eingehen, dass die Sendung von Vera (ich schrieb bereits darüber) in Wirklichkeit noch ekelhafter ist als gedacht. So schön mit Tierleichen, auf die immer wieder gezoomt wird. Und schönem tränenreichen Happy End. Zum Kotzen!

Aber nein, heute geht es zum ein Dauerärgernis: den DivX-Webplayer.

Dieses Teil wird automatisch mit dem DivX-Pack installiert, das man für die Wiedergabe verschiedener Videos im Internet braucht. Jeder kennt DivX, jeder freut sich, dass dadurch die Dateien so schön klein werden. Der Webplayer kommt aber direkt aus der Hölle und installiert allerlei Kram, den man eigentlich nicht braucht.

Ist so ein bisschen wie der Blinddarm: Keiner braucht es wirklich, jeder bekommt es trotzdem eingebaut und zum Schluss macht es nur Probleme.

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Vera wühlt im Dreck

Links: Aloe Vera, gut! - Rechts: Vera Int-Veen, schlecht.

Vera Int-Veen war bisher die lesbische Version einer Kreuzung von Tine Wittler und Inka Bause. Also bunten Ikea-Sperrmüll in möglichst bunt bemalte Wohnungen reinstellen und die (weniger bunten) Bewohner mit peinlichen Artverwandten verkuppeln.

 

Aus Versagern wurden glückliche Versager.

Da vermutlich aber bald das RTL-Verwertungslager Dschungelcamp winkt, bereitet sich Vera schon mal moralisch darauf vor und wühlt schon mal in Dreck, Fäkalien und allerlei Insekten. Wen etwas moppeligere Frauen um die 40, die in Müll und Scheiße wühlen, leicht geil machen, kann sich für die neue Sendung “Mietprellern auf der Spur” schon mal frei machen – vier Folgen ab Montag, 20.06.2011 auf RTL.

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Bitte lächeln!

Cheese! (Quelle: blog.radalert.de)

Die Stadt Mainz ist relativ pleite. Sogar so pleite, dass man sich bis vor kurzem nur so viel Personal für mobile Geschwindigkeitskontrollen leisten konnte, dass knapp 2 Stunden pro Tag geblitzt wurde. Was waren das Zeiten, als man noch gemütlich mit 120 km/h die Rheinallee (50er Straße) runterdonnern konnte.

Seit März hat die Stadt Mainz nun die Möglichkeit, den Etat selbst zu verwalten – und direkt mal knapp 5 Leute eingestellt und ist nun von 7-23 Uhr mit mobilen Blitzern unterwegs. Natürlich nur an markanten Stellen. Ist ja keine Abzocke, wie man immer wieder im Rathaus betont. Man stehe ja nur vor Kindergärten, Schulen und ähnlich gefährlichen Stellen.

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